Nachruf EASB Johann Resch

Mit tiefer Trauer hat uns die Nachricht vom Tod unseres lieben Feuerwehrkameraden Ehren-Abschnitts-Sachbearbeiter Johann Resch erreicht, der im 75. Lebensjahr für immer von uns gegangen ist.

„Schanzi“ – wie er in Freundes- und Kameradenkreisen oft genannt wurde – trat am 28. Jänner 1968 unserer Feuerwehr bei und blieb seiner Wehr über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg treu verbunden. Schon früh übernahm er Verantwortung und prägte mit seinem Engagement viele Bereiche des Feuerwehrwesens. Seine Kameraden schätzten ihn als ruhigen, verlässlichen und äußerst pflichtbewussten Feuerwehrmann, der stets bereit war, sein Wissen weiterzugeben.

Besonders im Nachrichtendienst, im Feuerwehrmedizinischen Dienst sowie in der Verwaltung hinterließ Johann deutliche Spuren. Über viele Jahre war er Sachbearbeiter, Stellvertreter des Leiters des Verwaltungsdienstes, Rechnungsprüfer und später auch Abschnittssachbearbeiter Nachrichtendienst. Darüber hinaus war er auf Bezirks- und Landesebene als Ausbilder und Bewerter tätig – ein Zeichen seines großen Fachwissens und seiner Bereitschaft, andere Kameraden zu unterstützen und auszubilden.

Seine Ausbildungslaufbahn war außergewöhnlich umfangreich. Zahlreiche Lehrgänge, Seminare und Fortbildungen – vom Funkwesen über Menschenführung bis hin zu Spezialthemen wie Löschwasserförderung oder Einsatzverrechnung – zeugen von seinem ständigen Bemühen, sich weiterzuentwickeln und sein Wissen in den Dienst der Feuerwehr zu stellen.

Für seine jahrzehntelange Tätigkeit erhielt Johann zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Verdienstzeichen des NÖ Landesfeuerwehrverbandes in Bronze, Silber und Gold, mehrere Ausbilder- und Bewerterverdienstabzeichen sowie die Ehrenzeichen für 25, 40 und 50 Jahre verdienstvolle Tätigkeit. Auch das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold sowie das Feuerwehrfunkleistungsabzeichen in allen Stufen zählten zu seinen Errungenschaften.

Am 17. Februar 2017 wurde Johann in die Reserve überstellt – doch seine Verbundenheit zur Feuerwehr blieb weiterhin bestehen. Er war ein Kamerad, der nie im Vordergrund stehen wollte, aber durch seine ruhige Art, seine Hilfsbereitschaft und seine Verlässlichkeit unvergessen bleibt.

Lieber Johann – wir danken dir für deine jahrzehntelange Arbeit, deine Treue und deinen Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Mannersdorf. Gut Wehr – Ruhe in Frieden.

Monatsübung – Menschenrettung aus PKW

Am 11. Februar fand – wie an jedem 11. des Monats – unsere reguläre Monatsübung statt. Dieses Mal stand das Thema Menschenrettung aus einem verunfallten PKW im Mittelpunkt.

Als Übungsannahme galt eine im Fahrzeug eingeklemmte Person. Nach dem Eintreffen am Übungsort sicherte die Mannschaft die Unfallstelle ab, bereitete die notwendigen Geräte für die Menschenrettung vor und sorgte für eine umfassende Ausleuchtung des Arbeitsbereichs.

Anschließend wurde die eingeklemmte Person mittels hydraulischem Rettungssatz schonend aus dem Fahrzeug befreit. Um den Umgang mit den verschiedenen Rettungsgeräten weiter zu festigen, wurde der PKW im Anschluss zu Übungszwecken mit Schere, Spreizer und Rettungszylinder weiter geöffnet und zerlegt. Auch der Glasmaster kam dabei zum Einsatz.

Nach rund zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Die Mannschaft konnte wertvolle Erfahrungen sammeln und die Abläufe für den Ernstfall weiter festigen.

Mitgliederversammlung 2025

Am Freitag, den 31. Jänner 2025 fand die Mitgliederversammlung der FF Mannersdorf im Gasthaus Schaider statt.

Neben dem Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Friedrich Ellmer konnte unser Unterabschnittsfeuerwehrkommandant Hauptbrandinspektor Eduard Loidl, Vize-Bürgermeister Ronald Bartunek und geschäftsführende Gemeinderätin Rosa Stattler in Vertretung für den Bürgermeister, sowie zahlreiche Mitglieder von Kommandant Wolfgang Tippl begrüßt werden.

Folgende Eckpunkte vom letzten Jahr können dazu besonders hervorgehoben werden:

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Zivilschutz Probealarm | Sirenensignale & AT-Alert

Kommenden Samstag, den 5. Oktober, heulen bei uns im Land um die Mittagszeit wieder die Sirenen. Und das hoffentlich nicht nur um 11:45 Uhr wie wir es bei uns gewohnt sind, sondern auch in der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr. Grund dafür ist der jährliche Zivilschutz-Probealarm, bei dem alle Sirenensignale auf allen Anlagen österreichweit getestet werden – und das sind etwa 8.300 Sirenenanlagen!

Heuer NEU: AT-Alert

AT-Alert ist ein Dienst, mit dem Behörden Warn-Meldungen direkt auf Mobiltelefone schicken können. „AT“ steht für Austria und „Alert“ ist Englisch für Alarm. Mit der Mobilfunktechnologie Cell Broadcast werden Meldungen an alle Mobiltelefone innerhalb ausgewählter Handy-Funkzellen verschickt. So können Millionen von Empfänger:innen in kurzer Zeit anonym kontaktiert werden. Eine AT-Alert-Meldung enthält dabei Informationen über ein eingetretenes oder drohendes Ereignis und Empfehlungen für das richtige Verhalten.

Österreich verfügt über ein flächendeckendes Warn- und Alarmsystem mit rund 8.300 Zivilschutzsirenen. AT-Alert wird dieses bewährte Warnsystem nicht ersetzen sondern vielmehr eine Ergänzung zu den Sirenen darstellen. Ziel dieses neuen zusätzlichen Warnkanals ist es, im Anlassfall möglichst viele betroffene Menschen direkt über ihr Mobiltelefon zu erreichen. (Quelle: NÖZSV)

Dass dies durchaus ein sinnvoller und wichtiger Vorgang ist, zeigen die immer wieder vorkommenden Aus- oder Teilausfälle. Auch bei uns in Mannersdorf gab es in den Vorjahren ein Problem mit der Sirene, welches erst im Einsatzfall wirklich bemerkbar wird.

Zum Glück sind wir nicht auf nur eine Alarmierungsart angewiesen, bei jedem Einsatz werden wir zusätzlich mittels blaulichtSMS am Handy und teilweise auch noch über analoge Pager alarmiert. Jeder kann sich aber vorstellen, dass in einem Dorf wie bei uns in Mannersdorf die Sirene eine wesentliche Rolle bei der Alarmierung spielt. Das Handy ist oft ausgeschaltet oder wird nicht wahrgenommen, wenn aber die Sirene lautstark zu Heulen beginnt, weiß jeder sofort was zu tun ist.

„Dieses flächendeckende Alarmierungssystem ermöglicht uns, die Niederösterreicher im Ernstfall rasch vor einer drohenden Gefahr zu warnen“, so Landeshauptfrau-Stellvertreter und Landesrat für Feuerwehren Stephan Pernkopf (Quelle: NÖZSV)

Mitgliederversammlung 2024

Am Freitag, den 26. Jänner 2024 fand die Mitgliederversammlung der FF Mannersdorf im Gasthaus Erber statt.

Neben dem Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Friedrich Ellmer konnte unser Unterabschnittskommandant Hauptbrandinspektor Eduard Loidl, Vizebürgermeister Ronald Bartunek in Vertretung für den Bürgermeister, sowie 32 unserer Mitglieder von Kommandant Wolfgang Tippl begrüßt werden.

Folgende Eckpunkte vom letzten Jahr können dazu besonders hervorgehoben werden:

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Neuer Kommandant-Stellvertreter wurde gewählt

Am Dienstag, dem 27. Juni fand eine außerordentliche Wahlversammlung für das Amt des Kommandanten-Stellvertreters statt. Grund dafür war, dass BI Christoph Fischer sein Amt aus persönlichen Gründen zurückgelegt hat.

Als sein Nachfolger wurde unser Ausbilder OLM Peter Peham mit eindeutiger Mehrheit gewählt, der nun diese wichtige Position im Kommando innehat.

Wir gratulieren recht herzlich zur erfolgreichen Wahl und wünschen der Führungsspitze unserer Wehr alles Gute für die Zukunft!

Jahreshauptversammlung 2022

Am Samstag, den 19. März 2022 fand die Mitgliederversammlung der FF Mannersdorf im Gasthaus Erber statt. Aufgrund des Coronaviruses waren einige Kameraden aufgrund von Quarantänebescheiden verhindert, dennoch konnten 24 Mitglieder darunter auch Bürgermeister Gerhard Bürg begrüßt werden. Vergangenes Jahr wurden insgesamt 2.527 Gesamstunden (Arbeits-, Übungs- und Einsatzstunden) geleistet. Weiterlesen

Interne Funkschulung

In den vergangenen Wochen wurde aufgeteilt auf drei Termine eine interne Funkschulung vom Funksachbearbeiter abgehalten. Themenschwerpunkt war die richtige Handhabung und Funktionsweise der digitalen Feuerwehrfunkgeräte. Die verschiedenen Sprechgruppen und die Unterscheidung der Funkmodi Direct- und Trunk-Modus wurden in theoretischer und praktischer Form erklärt und nähergebracht. Weiterlesen

Monatsübung | Flurbrand

Am Montag, den 22. Juni, stand die erste Monatsübung nach der Coronapause am Programm. Übungsszenario war ein Flurbrand bei einem Feldweg in Mannersdorf. Mit zwei C-Rohren wurde vom HLFA2 der erste Löschangriff gestartet. Die Truppe des MTF legte eine rund 250 Meter lange Relaisleitung vom Mannersdorfer Bach zum HLFA2, Weiterlesen

T1 – Hochwassereinsatz

Am Sonntag, den 21. Juni, spitzte sich die Lage nach den andauernden Regenschauern auch bei uns in Mannersdorf zu. Als Vorbereitungsmaßnahme wurde ab 15 Uhr bei einem Haushalt beim Aufbau des Hochwasserschutzes zum Mannersdorfer Bach geholfen. Im Anschluss wurden nach Absprache mit dem Bürgermeister ca. 80 Sandsäcke gefüllt – der Sand wurde vom Kirchenberg in Zelking genommen. Das HLF war rund eine Stunde zur Unterstützung der FF Ruprechtshofen in Weghof bei einem landwirtschaftlichen Betrieb im Einsatz. Der im Feuerwehrhaus errichtete Bereitschaftsdienst Weiterlesen