Atemschutzgeräteträger absolvieren Finnentest

In den vergangenen Wochen absolvierte der Großteil unserer ausgebildeten Atemschutzgeräteträger den Finnentest. Der Finnentest ist ein Atemschutzleistungstest und dient der Feststellung der körperlichen Eignung der Atemschutzgeräteträger. Ziel ist die Feststellung der Leistungsfähigkeit (Kraft, Ausdauer, Motorik, Koordinationsvermögen unter Belastung etc.) sowie eine Selbstreflexion der eigenen Fitness anhand vorgegebener Belastungsübungen.

Neben der gesundheitlichen Eignung ist der positiv absolvierte Atemschutz-Leistungstest eine wesentliche Voraussetzung für das Tragen von „schwerem“ Atemschutz. Es handelt sich dabei um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung über 5 Stationen.

Für den Test hat jeder Atemschutzgeräteträger 14,5 Minuten und eine Füllung des Pressluftatmers Zeit. Es gibt dabei fünf Stationen zu absolvieren:

  • Gehen 100 m ohne und mit 2 Kanister (je 16,6 kg)
  • 180 Stufen steigen (90 hinauf und 90 herunter)
  • Hämmern (6 kg) eines LKW Reifens (47 kg) über eine Distanz von 3 Meter (Video)
  • Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen (Auf einer Länge von acht Metern werden mit einem Abstand von zwei Metern 60 cm hohe Hindernisse aufgebaut. In drei Durchläufen müssen diese abwechselnd unterkrochen bzw. überstiegen werden.)
  • Einen C-Schlauch einfach rollen

Bei diesem Leistungstest kamen unsere KameradInnen an ihre persönlichen Grenzen. Zurückblickend bereitete der Test großen Spaß, war sehr kameradschaftsfördernd und bestärkend. Die Kameraden freuen sich großteils schon auf eine Wiederholung im Jahr 2022.

Hier ein kurzer Ausschnitt der dritten Station (Hämmern)

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