Monatsschulung | Gefahrgutausrüstung

Am Dienstag, den 22. September fand unter Einhaltung der derzeitigen COVID19-Schutzmaßnahmen eine theoretische Schulung vor dem Feuerwehrhaus statt. Es wurde die bei uns in den Fahrzeugen vorhandene Ausrüstung besprochen und erklärt. Neben den erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen und dem richtigen Umgang mit der jeweiligen Ausrüstung wurden viele weitere interessante Details und Informationen an die Mannschaft übermittelt.

Zu Beginn wurden alle vorhandenen Ausrüstungsgegenstände die mit dem Thema Schadstoff in näherer Verbindung stehen aus unseren Fahrzeugen entnommen und anschließend besprochen.

Unter anderem detaillierter besprochen und veranschaulicht wurde:

  • Verschiedene Arten von Ölbindemittel und Ölbindetücher
  • Möglichkeiten für Ölsperren auf Gewässern (Ölschlängel, lufgefüllter B-Schlauch)
  • Auffangmöglichkeiten für Flüssigkeiten (Auffangwanne, -plane und -rinne, Falttank, verzinkter Stahlblech-Eimer)
  • Abdichten von Schachtdeckeln des Abwasserkanals (Schachtabdeckung)
  • Abdichten von Lecks in großen Behältern wie Treibstofftanks (Moosgummiplatten und Spanngurt, Tankdichtungskeile)
  • Schutzanzug der Stufe 2 und Fluchtmasken

Bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen sind besondere Schutzanzüge notwendig. Die Anzüge der Schutzstufe II sind nicht gasdicht und werden neben der Verwendung bei speziellen Einsätzen auch zur Dekontamination der Schutzstufe III Träger verwendet.

Bestandteile sind der speziellen Schutzanzug, Säureschutzhandschuhe und Säureschutzstiefel. In der Schutzstufe II wird grundsätzlich schwerer Atemschutz (umluftunabhängig) verwendet. Dieser wird über dem Schutzanzug getragen.

Danke an LM Peter Riegler für die Vorbereitung und die Durchführung dieser Schulung!

 

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