Chronik

1912
Am 25. März 1912 war es dann soweit. Bei der Vollversammlung konnte der damalige Hauptmann von Zelking, Friedrich Harrer,die Gründung der FF Mannersdorf vornehmen.

21 Mitglieder scheinen im Protokoll auf und als Hauptmann wurde der Tischlermeister Anton Mayrhofer und als Stellvertreter der Gastwirt Alois Gattringer gewählt.
Mit 1.200 Kronen wurde das Notwendigste angeschafft: Eine Spritze, Uniformen und 186 m Schlauchmaterial.
Eine Handspritze, die bereits zur Zeit der Zugehörigkeit der Feuerwehr Mannersdorf zur FF-Zelking in Mannersdorf stationiert war sowie verschiedene Ausrüstungsgegenstände, nicht jedoch die Uniformen wurden in den Bestand der nun eigenständigen Feuerwehr übernommen.

1913
Am 26. Jänner 1913 wurde der erste Feuerwehrball unserer Wehr im Gasthaus Gattringer abgehalten, den annähernd 130 Personen besuchten.
Die von Zelking übernommene Handspritze und weitere notwendige Ausrüstungsgegenstände wie Schläuche und Leitern werden in Anzenberg stationiert und ein „Löschzug Anzenberg“ installiert, und Luger Josef zum Rottenführer in Anzenberg bestellt.

1936
1936 wurde der Löschzug Anzenberg als Filiale eingerichtet, und 11 Mann betreuten ihr Einsatzgebiet. Unter dem damaligen Führer Hauptmannstellvertreter Josef Luger wurde ein Depot errichtet, das im Jahre 1963 wieder aufgelassen wurde.

FF Mannersdorf um etwa 1934

FF Mannersdorf um etwa 1934

Zwischen 1939 und 1945
Zwischen 1939 und 1945 sind keine wesentlichen Aufzeichnungen der FF Mannersdorf vorhanden.

Gemäß der Verfügung des Landeshauptmannes von Niederdonau vom Semptember 1939 wurden sämtliche Freiwillige Feuerwehren im Lande aufgelöst.
An ihrer Stelle wurde eine polizeiliche Hilfstruppe mit der Bezeichnung „Frw. Feuerwehr“ errichtet.

Zu diesem Zwecke wurden die bisher selbständigen Feuerwehren Zelking und Mannersdorf vereinigt. Mannersdorf und Anzenberg bildeten nun Feuerwachen. Die Feuerwehr unterstand der Gemeinde.

Auch Mannersdorf blieb von der NS-Zeit nicht unberüht. So wurde in dieser Zeit ein Kriegsgefangenen-Lager auf dem Gelände neben dem heutigen Feuerwehrhaus errichtet.

1939
1939 wurde die erste Tragkraftspritze angekauft, die 1945 von der russischen Besatzungsmacht beschlagnahmt wurde.
Da zu dieser Zeit kein Ersatz gefunden werden konnte, musste die 1912 angekaufte Spritze wieder ihren Dienst versehen.

Mit Kundmachung der provisorischen österr. Staatsregierung vom 17.Juli 1945 wurden die reichsrechtlichen Vorschriften über das Feuerwehrwesen außer Kraft gesetzt. Es bestand seit dieser Zeit rechtlich keine Feuerwehr mehr.

1947
Am 2.Februar 1947 erfolgte die erste Generalversammlung nach dem 2.Weltkrieg an welcher 20 Kameraden teilnahmen.

In der Ausführung des Kameraden Luger Josef sen. teilte dieser mit, dass der rechtliche Zustand wie er vor 1938 bestand, wiederhergestellt wurde und daher die Feuerwehr Mannersdorf wieder selbständig ist.

1951
1951 konnte eine neue Tragkraftspritze in Dienst gestellt werden. Diese TS ist noch immer im Besitz der FF Mannersdorf.

1951: Segnung der neuen Tragkraftspritze

1951: Segnung der neuen Tragkraftspritze1951: Segnung der neuen Tragkraftspritze

1953:
1953 wurde der Bau eines neuen Feuerwehr-Depots in Angriff genommen. Den Bauplatz stellte Herr Karl Gröbl (Wirtschaftsbesitzer in Hofstetten) kostenlos zur Verfügung.

Das Feuerwehrdepot von 1953 bis 1978

Das Feuerwehrdepot von 1953 bis 1978

Brandeinsätze von 1912 – 1955:
Laut den vorhandenen Aufzeichnungen gab es zw. 1912 und 1955 in Summe 28 Brandeinsätze zu welchen die Freiwillige Feuerwehr Mannersdorf ausgerückt ist.

Von den 28 Bränden waren 10 im eigenen Einsatzgebiet – die übrigen Brände fanden außerhalb des eigenen Gebiets statt.

Brandeinsatz Erhard Anzenberg, am 1. November 1953

Brandeinsatz Erhard Anzenberg, am 1. November 1953

1959: 21.Juni Melkhochwasser mit Dammbruch in Hofstetten. Bei diesem Hochwasser wurde auch die Brücke zum Steinbruch zerstört.6 Häuser in Hofstetten und Mannersdorf waren vom Hochwasser betroffen.

1960: Die Filiale in Anzenberg wird aufgelassen.

1962: Die erste Sirene wurde angekauft. Bis dahin erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr mit Hornsignal. Die wöchentliche Sirenenprobe wurde durch einen Kameraden der FF händisch durchgeführt.

1964: Ein neuer Löschwagen wurde gekauft, da der vorhandene nicht mehr den Ansprüchen entsprach. Der alte Löschwagen war noch für Pferdebespannung gerüstet. Der Unterbau des 1964 gekauften Löschwagens ist als Fahrwerk unseres WC-Anhängers nach wie vor im Einsatz.

1968: Um Geld für ein geplantes Löschfahrzeug zu beschaffen, wird das erste Sommerfest veranstaltet. Seitdem gibt es fast ohne Unterbrechung jedes Jahr ein Fest, mit unterschiedlichen Namen wie Gartenfest oder Hüttenfest.

1971:
1971 wurde die dritte Tragkraftspritze von der Fa. Rosenbauer angekauft.

1972: Um die Wasserversorgung im Bereich Arb sicherzustellen, wird von den Kameraden der FF beim Haus Stattler ein Löschteich mit 80 m3 Fassungsvermögen gebaut.

1973: Zu Christi Himmelfahrt kam es zum Brand des Bauernhauses Fichtinger in Anzenberg-Grub. Hier bewährte sich zum ersten Mal der Löschteich in Arb, von dem über eine 900 m lange Releeleitung Wasser zum Brandobjekt befördert werden konnte.
Im Sommer dieses Jahres wurde im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße von St. Leonhard nach Melk die alte, nicht mehr gebrauchte Melkbrücke in der diemling gesprengt. Die Feuerwehr half bei den Sicherungsund Abdeckarbeiten mit.

Sprengung der Melkbrücke in der Diemling

Sprengung der Melkbrücke in der Diemling

1974: Bis 1975 war ein FF-Anhänger mit Tragkraftspritze im Einsatz. Erst im Jahr 1975 wurde ein Kleinlöschfahrzeug erworben.

1975: Um Ausrüstung des KLF zu vervollständigen, wurde eine Schmutzwasserpumpe und zunächst 2 Atemschutzgeräte Marke AGA Europa gekauft.

1977: Um bei Festen und Veranstaltungen Kosten zu sparen, wurde beschlossen, einen WC-Anhänger zu bauen, und dieser Beschluss in die Tat umgesetzt. Dieser WC-Wagen und auch der später neu gebaute haben durch Vermietungen bis in die Gegenwart, immer wieder zum finanziellen Ertrag der Wehr beigetragen. „Pecunia non olet!“

1978 – 1979
Da das alte Depot den Anforderungen nicht mehr entsprach, wurde 1978 der Neubau eines Feuerwehrhauses auf dem Standort des bestehenden begonnen. Die Kosten für das Material wurden von der Gemeinde Zelking-Matzleinsdorf übernommen, die anfallenden Arbeiten wurden überwiegend von den Feuerwehrkameraden geleistet. So musste zur Absicherung des Hauses gegen Hochwasser eine Stützmauer im Mannersdorfer Bach errichtet werden. Wie einem Bericht der Niederösterreichischen Nachrichten der Woche 43/1979 zu entnehmen ist, hatten die Kameraden 3.500 Arbeitsstunden aufgebracht um das neue Feuerwehrhaus zu errichten. Am 27.Mai 1979 wurde das neue Haus von Pfarrer Edmund Warchol im Rahmen einer Festmesse feierlich gesegnet.

1983: Zur Beschaffung von Geldmitteln für die Feuerwehr, wurde beschlossen, eine Alteisensammlung zu organisieren, die einen schönen Erfolg erzielte. Diese Alteisensammlung wurde einige Jahre duchgeführt, bis sie auf Grund des schlechten Alteisenpreises unrentabel wurde.

1984:
Erstmals in der Geschichte der FF Mannersdorf wurden am 26.Mai 1984 bei uns Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerbe abgehalten. Das Bewerbsgelände wurde in Hofstetten eingerichtet.

Bewerbsgruppe Mannersdorf 1984

Bewerbsgruppe Mannersdorf 1984

1986: Die Feuerwehr musste zur Hochwasserbekämpfung in Mannersdorf und Hofstetten ausrücken.
Auf Initiative von Kommandant Holl wurde von den Kameraden das „Florianikreuz“ an der B 215 Richtung Zelking. Renoviert und am 13. September 1987 von Pfarrer Edmund Warchol gesegnet.

1988: Eine Feuerlöschervorführung und Verkaufsaktion war ein großer Erfolg und ein wichtiger Beitrag zum vorbeugenden Brandschutz. Bei dieser 1. Verkaufsaktion in Mannersdorf wurden 30 Feuerlöscher verkauft.
1988 wurde auch ein Atemluftkompressor Marke Poseidon für den Unterabschnitt Zelking gekauft, der seitdem in bei der Feuerwehr Mannersdorf stationiert ist.
Am 6. 11. 1988 wurde unsere Wehr zu einer Traktorbergung in Rampersdorf gerufen. Ein Traktor hatte sich selbstständig gemacht und war in einem Graben zerschellt. Dadurch war Öl ausgetreten das in den Mannersdorfer Bach gelangt. Unsere Wehr konnte das Öl erfolgreich binden und damit einen größeren Umweltschaden verhindern.

1990: Um Informationen über einen Nasslöschbeweb zu erhalten wurde eine Partnerschaft mit der Feuerwehr Oberaich (Steiermark) begonnen. Einige Kameraden unserer Wehr besuchten einen Bewerb in Oberaich, nahe Bruck an der Mur.

1991: Dieses Jahr war wieder einmal vom Donauhochwasser geprägt. Unsere Wehr kam Anfang August im Raum Luberegg zum Einsatz.

Das Hüttenfest des Jahres 1991 ist ebenfalls in die Geschichte unserer Wehr eingegangen, wie bei den Anekdoten näher beschrieben wird.

Ein überaus erfreuliches und erfolgreiches Kapitel unserer Feuerwehrgeschichte, das bis heute andauert, wurde am 17. August 1991 mit der erstmaligen Teilnahme unserer Kameraden Holl Josef und Tippl Karl beim Bezirkswasserdienstleistungsbewerb (BWDLB) in Melk aufgeschlagen. Seitdem sind die Zillenbesatzungen äußerst erfolgreich bei den Bewerben auf Bezirks- und Landesebene in NÖ aber auch in OÖ und Stmk. Vertreten
Insgesamt wurden bisher
68 1. Plätze
67 2. Plätze
58 3. Plätze
10 1. Plätze in der Mannschaftswertung
9 2. Plätze in der Mannschaftswertung
3 3. Plätze in der Mannschaftswertung bei Bezirks- und Landesbewerben errungen.
Viele Weitere Platzierungen unter den ersten 10 runden das Bild ab.

Mit dem Landessieg in der WDLB Gold beim Berwerb am 29. 08. 1993 in Melk setzte Kamerad Holl Josef einen Höhepunkt in der Geschichte unserer Wehr und in seiner Karriere als Zillenfahrer.

Ein Ende dieser Erfolgsserie ist noch nicht absehbar. Nicht zuletzt auf Grund dieser Erfolge stellt die FF Mannersdorf nach Holl Josef mit Tippl Wolfgang bereits den 2. Abschnittssachbearbeiter für Wasserdienst im Feuerwehrabschnitt Melk.

1992:
1992 wurde im Rahmen des Feuerwehrfests ein Nassbewerb abgehalten. Zu diesem Nassbewerb waren auch die Kameraden der FF Oberaich angereist. Sie waren mit Begeisterung beim Bewerb und beim Fest dabei, und es wird oft erzählt, wie schwer den Kameraden der Abschied von Mannersdorf damals gefallen ist.

1993: Im Februar dieses Jahres wurde das neue KLF, ein Mercedes ausgerüstet von der Firma Lohr, übergeben.
Im Juni konnte anlässlich des 80 jährigen Bestehens unserer Wehr ein Bezirksfeuerwehrleistungsbewerb durchgeführt werden.

Am 3. September kam es im Anwesen der Familie Huber in Wolfersdorf zu einem Brand, bei dem 7 Feuerwehren mit insgesamt 11 Fahrzeugen bei der Brandbekämpfung im Einsatz waren. Es war dies der größte Brand der letzten Jahrzehnte in unserem Einsatzgebiet.

1994: Ende des Jahres wurde in Melk die Bezirksalarmzentrale (BAZ) der Feuerwehr errichtet. Seit diesem Zeitpunkt ist es möglich über den Notruf 122 die Zentrale zu erreichen. Von da aus erfolgt die Alarmierung der einzelnen Feuerwehren. Ebenso wird seither die wöchentliche Sirenenprobe zentral von der BAZ aus durchgeführt. Die Bezirksalarmzentrale, eine Einrichtung die flächendeckend in NÖ in allen Bezirken eingerichtet wurde, ist im modernen Feuerwehrwesen nicht mehr wegzudenken.

1997: Am 21. Juni wurden in Mannersdorf wieder Abschnittsleistungsbewerbe durchgeführt.

1998: Ein neues Kommandofahrzeug, VW-Bus konnte in Dienst gestellt werden.
In diesem Jahr wurden von unserer Wehr auch erstmals Bezirkswasserdienstleistungsbewebe auf der Melk durchgeführt.

2002: Dieses Jahr bleibt als Hochwasserjahr in Erinnerung. Bereits im März rückte unsere Wehr beim 1. Donauhochwasser des Jahres aus, um die Feuerwehr Emmersdorf zu unterstützen. Vom 12. bis 14. August waren die Kameraden beim „Jahrhunderthochwasser“ der Donau in Ybbs, vor allem als Zillenfahrer aber auch zu Reinigungsarbeiten eingesetzt.

2004/2005: Erweiterungsbau FF Haus
Durch den Ankauf des neuen TLFA 2004 war es notwendig geworden, die Einfahrt ins Feuerwehrhaus zu vergrößern. Um Platz für nun 3 Feuerwehrautos zu bekommen, wurde ein Zubau zum Feuerwehrhaus beschlossen und in den Jahren 2004/2005 umgesetzt.

2007: Hochwasser in Mannersdorf. Der Mannersdorfer Bach war über die Ufer getreten und hatte einen Teil eines Wirtschaftsgebäudes überflutet.

2009: Hochwassereinsatz in Mannersdorf
Am Mittwoch 24.Juni um 04:33 Uhr erfolgte die Alarmierung. Der sonst eher beschaulich fließende Mannersdorfer Bach trat über die Ufer.
Aus diesem Grund wurde ein Schutzdamm aus Holzbalken, Planen, Sandsäcken und Schotter aufgebaut um ein bedrohtes Haus zu schützen. Außerdem wurde mit der Schmutzwasserpumpe bereits eingelaufenes Wasser weggepumpt.
Plötzlich ging alles Schlag auf Schlag.
Der Melkfluss steigt rasant an und ein Übertreten der Melk ist in absehbarer Zeit zu erwarten. Um ca 07:00 Uhr überflutete die Melk an mehreren Stellen im Einsatzgebiet den Damm.
Bei einem Haus in Hofstetten wurde ein Kanal geschlossen, das Wasser wurde vom Melkfluss zurückgedrückt und floss anschließend in das Haus.
Die Eingangstüre wurde von den Kameraden mit einer Holzplatte, Brunnenschaum und Sandsäcken abgedichtet.
In Mannersdorf wurde ein Keller geräumt und ein Haus evakuiert. Mit Sandsäcken und vielen anderen zu Verfügung stehenden Mitteln wurden die Häuser gegen das Wasser geschützt.
Noch bevor die Melk ihren Scheitelpunkt erreichte mussten wir den Keller eines Hauses aufgeben, das Wasser stand bis zu Kellerdecke.
Insgesamt wurden in Mannersdorf ca. 17 ha Wiesen, Äcker und Straße überflutet, das Wasser drang auch in die Keller von 3 Häusern ein. Um größeren Schäden zu vermeiden und den Wasserabfluss von den Feldern zu ermöglichen wurden nach dem Rückgang des Wasserpegels in der Melk die Schutzdämme beim Mannersdorfer Bach, und zur Melk sowie der Zuhfahrtsdamm zur Melkbrücke aufgegraben. Zur Unterstützung unserer Wehr wurden auch Kameraden der FF-Kettenreith eingesetzt.

2010:
Am 13. Dezember 2010 wurde in den 3 Wehren der Gemeinde je eine Jugendfeuerwehrgruppe gegründet, um die Jugendlichen der Gemeinde für das Feuerwehrwesen zu begeistern. In Mannersdorf traten 5 Jugendliche, und zwar Emsenhuber Reinhard, Engelmaier Fabian, Fischer Michael, Stattler Christian und Stöhr Patrik der Feuerwehrjugend bei, und sind seitdem mit Begeisterung bei den Aktivitäten, die gemeinsam mit Zelking und Matzleinsdorf durchgeführt werden, dabei.

2011:
Im Jahr 2011 konnte die FF Mannersdorf den Eintritt der ersten Feuerwehrwehrfrau, Tippl Sophia, verzeichnen.

2011 wurde Harald Engelmaier, der Ur-Enkel des Gründungskommandanten Anton Mayrhofer, zum 10. Kommandanten der FF Mannersdorf gewählt und leitet damit die nächsten 100 Jahre der Feuerwehr ein.
Weiters wurde im Jahr 2011 eine neue Tragkraftspritze, Rosenbauer FOX III, als 4. Motorpumpe in der Geschichte der Wehr angekauft. Diese TS Marke Rosenbauer FOX III löste die seit 1971 eingesetzte Tragkraftspritze ab.

2012:
Am 25. März 2012 feierte die FF Mannersdorf ihr 100jähriges Bestandsjubiläum. Dazu wurde ein Festgottesdienst und eine Festsitzung mit zahlreichen Ehrengästen und ehemaligen Kameraden abgehalten.
Anlässlich dieses Ereignisses war die Abhaltung der Bezirksfeuerwehrleistungsbewerbe sowie der Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerbe am 23. Juni 2012 geplant.
Die Planungen und Vorbereitungen für die Bewerbe wurden durch ein extremes Hagelunwetter mit golfballgroßen Hagelkörner am 9. Juni 2012 zunichte gemacht. Durch die massiven Schäden an privaten Häusern und der Festhalle mussten die Bewerbe leider abgesagt werden.

2013:
Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen des Donauhochwassers. Kameraden der FF Mannersdorf standen tagelang in Emmersdorf an der Donau und in Schönbühel an der Donau im Einsatz. Im Juni 2013 veranstaltete die FF Mannersdorf – auch als Ersatz für die abgesagten Bezirksbewerbe im Vorjahr – den Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb sowie den Abschnittsfeuerwehrjugendleistungsbewerb. Nur eine Woche später wurde die KG Mannersdorf wieder von einem schweren Unwetter heimgesucht. Durch Starkregen standen der Ortskern von Mannersdorf sowie zahlreiche Häuser unter Wasser.

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